Bestandsgeber:innen

In unserem Archiv sammeln wir Schriftgut und andere Materialien aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, vor allem auch authentische Zeugnisse der gesellschaftlichen Debatte, z. B. Plakate, Flyer, Fotos, Filme, Dokumente und Exponate von Bürgerinitiativen und anderen Akteur:innen. Einige unserer Bestandsgeber:innen stellen wir auf dieser Seite vor. Wir bedanken uns bei Allen für die überlassenen Materialien und freuen uns sehr über den kontinuierlichen Zuwachs.

Organisationen

Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V.: Seit der Gründung am 27. August 1987 liegt der Schwerpunkt der Arbeit bei den Atomprojekten in der Region Schacht KONRAD, ASSE II und Morsleben – aber auch bei der bundesweiten Auseinandersetzung um die Atomenergienutzung und den Umgang mit Atommüll. Weiterlesen

Dokumentationsstelle Atomfreie Schweiz: Die Dokumentationsstelle ist ein Verein, der eine öffentlichkeitsorientierten Dokumentations- und Informationsstelle zu allen Aspekten des Widerstandes gegen die Atomenergie in der Schweiz, insbesondere gegen das AKW-Projekt Kaiseraugst betreibt. Zur Webseite

Gesellschaft für Strahlenmessung im Unterland e.V.: Die GfSU hat sich 1986 als Elterninitiative zur Atomkatastrophe in Tschernobyl gegründet: Die GfSU hatte zeitweise über 200 Mitglieder im Heilbronner Raum, ein eigenes Cäsium-Messgerat, veranstaltete Vorträge und gab regelmäßig Informationen an die Mitglieder. Weiterlesen

Gesellschaft für Strahlenschutz: Die internationale Fachgesellschaft wurde 1990 gegründet, um den offiziellen Verharmlosungen der Gesundheitsgefahren durch ionisierende Strahlen – insbesondere nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl 1986 – entgegenzutreten. Weiterlesen

Göttinger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Frieden und Abrüstung e.V.: Der Verein wurde am 4. Mai 1987 gegründet. Er stellt sich die Aufgabe, durch wissenschaftliche Arbeit zur Verständigung unter den Völkern, zur Förderung des Friedens und zur Abrüstung beizutragen. Weiterlesen

INTAC GmbH Hannover: Die intac GmbH (vormals Gruppe Ökologie) gehörte zu einem der wichtigsten kritischen Gutachterbüros in Deutschland und hat sich bis zu ihrer Auflösung 2018 wissenschaftlich kritisch mit der Nutzung der Atomenergie und dem Umgang mit radioaktiven Abfällen auseinandergesetzt, Akteure der Anti-AKW-Bewegung bei ihren Verfahren begleitet und staatliche Stellen beraten. Weiterlesen

Otto-Hug-Strahleninstitut e.V.: Der Verein wurde 1989 von atomkritischen deutschen Wissenschaftlern gegründet, er ist Mitglied im Bundesverband des BUND. Sein Zweck ist die Erforschung und Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse über die biologische Wirkung von Strahlung. Zur Webseite

Plattform gegen Atomgefahren: Die Plattform gegen Atomgefahren Salzburg (PLAGE) ist seit ihrer Gründung 1986 als “Plattform gegen die Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) Wackersdorf” ein maßgeblicher Akteur in der österreichischen Antiatom-Arbeit. Seither setzt sie sich konstruktiv, konsequent und integrativ gegen die Gefahren aus ziviler und militärischer Atomenergienutzung sowie für eine atomkraftfreie Zukunft und eine Förderung Erneuerbarer Energien ein. Zur Webseite

Umweltschutzforum Schacht KONRAD Salzgitter e.V.: Gegründet im Mai 1980, ein Jahr vor Einreichung des Planfeststellungsantrags für ein Atommülllager im alten Eisenerzbergwerk Schacht KONRAD. 40 Jahre lang arbeitete der Verein als Standort-Initiative und kämpfte erfolgreich gegen die Inbetriebnahme der Atomanlage bis er sich 2020 aus Altersgründen auflöste.

Vierether Kuckucksei e.V.: Gegründet 1992 um den geplanten Bau eines Atomkraftwerks in Viereth bei Bamberg zu verhindern. Nach mehr als 20 Jahren erfolgreicher Arbeit wurde der Verein 2014 in Verein für intelligenten Klima- und Umweltschutz e.V. umbenannt. 2018 löste sich der Verein auf.

Einzelpersonen

Prof. Dr. Hans-Joachim Bieber, geb. 1940; Promotion in Neuer Geschichte 1976, Habilitation 1987; 1977-94 Tätigkeit in der Hochschulplanung und Wissenschaftsverwaltung, u.a. in der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates; 1994-2005 apl. Professor für Neue Geschichte und Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Zentrums für Kulturforschung an der Universität Kassel. Weiterlesen

Dr. Joachim Gruber: Ankershagen, Physiker mit Spezialisierung in
• Optik – Holographie (Technische Universität Berlin): 1965 – 1969
• Kernphysik (Hahn-Meitner-Institut für Kernforschung Berlin): 1969 – 1973 Weiterlesen

Dr. Helmut Hirsch: Der Physiker Dr. Helmut Hirsch arbeitete ab 1976 im Österreichischen Industrieministerium, ging 1978 als Koordinator des Gorleben-Hearings nach Hannover und wurde Mitbegründer der Gruppe Ökologie (später INTAC GmbH). Nach zwei Jahren bei Greenpeace war er seit Ende der 1990er Jahre freiberuflich als wissenschaftlicher Konsulent für nukleare Sicherheit (cervus nuclear consulting) tätig. Weiterlesen

Dr. Bernd Horneburg

Dieter Kaufmann: politischer Einstieg 1975 in einer Initiativgruppe Dritte Welt, 1977 dreimonatige Reise nach Südamerika, danach 1978 in Frankfurt bei der Gesellschaft für bedrohte Völker mit dem Schwerpunkt Australien: Menschenrechte/indigene Aborigenes/Uranabbau. Seit 1979 über die Bürgerinitiative Rödelheim in der Anti-AKW-Bewegung aktiv. Weiterlesen

Wolfgang Oberacker

Jürgen Öhrlein: Architekt und Diplom-Ingenieur (FH), Bausachverständiger, Kreistagsabgeordneter Die Grünen

Heinz Otto, Maschinenbauingenieur bei Blohm & Voss. seit den 80er Jahren Mitglied (u.a. Vorstandsmitglied) in verschiedenen Organisationen und Vereinen, z.B. Bundesverband Windenergie e.V. (BWE) und Prellbock-Altona.de (Sprecher für Umwelt-und Klimaschutz) Weiterlesen

Prof. Dr. Inge Schmitz-Feuerhake: Prof. Dr. Inge Schmitz-Feuerhake, geb. 1935, arbeitete von 1973 bis zur Pensionierung im Jahr 2000 als Hochschullehrerin für Physik an der Universität Bremen und befasste sich in Forschung und Lehre mit der Dosimetrie ionisierender Strahlung und den gesundheitlichen Folgen der Radioaktivität. Weiterlesen

Ursula Schönberger: Politikwissenschaftlerin MA. Von 1994 bis 1998 selbst Mitglied des Deutschen Bundestages und atompolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen arbeitete sie 16 Jahre für Bundestagsabgeordnete der Grünen und der Fraktion Die Linke als wissenschaftliche Mitarbeiterin im wirtschaftspolitischen Bereich. Weiterlesen

Prof. Dr. med. Roland Scholz: Assistenzprofessor an der Universität von Pennsylvania (USA), 1969 Wechsel zum Institut für Physiologische Chemie und Physikalische Biochemie der Universität München. Er war u.a. aktiv in der Gesellschaft für Strahlenschutz, in der BUND-Strahlenkommission, der schleswig-holsteinischen Fachkommission zur Aufklärung der Leukämien in der Elbmarsch und des Ökologischen Ärztebundes. Nachruf von Sebastian Pflugbeil.

Dr. Godehard Wüstefeld: Physiker, spezialisiert in den Grundlagen der Atom- und Kernphysik. 1980 begann er am Forschungszentrum Jülich. Nach einen zweijährigen Aufenthalt in Chicago/USA amArgonne National Laboratory ging er 1986 nach Berlin an den BESSY-Elektronenspeicherring, wo er bis 2017 als Beschleunigerphysiker arbeitete. Weiterlesen

Jörg Wunderlich, pensionierter Lehrer des Gymnasiums Neuenbürg, Arachnologe und Autor, ehem. Mitglied des Gemeinderats in Straubenhardt für Bündnis 90/Die Grünen. Zur Webseite

Ingrid Wundrak: geb. 5.11.1946, verstorben 19.10.2019 war Mitbegründerin der „GRÜNEN“ in Garching bei München und bald darauf des Vereins „Bürger gegen Atomreaktor e.V.“  ebenfalls mit Sitz in Garching bei München. In diesem Zusammenhang hat sie die goldene Ehrennadel des Bund Naturschutz i.B. erhalten. Weiterlesen