Fundstück Juli 2025

Signatur: P-US1-5-20-50-118.2

Geschlecht und Kleiderordnung

Ein interessantes Indiz für die vorherrschende Bekleidung und das Geschlecht der Teilnehmer(innen) des Gorleben-Hearings im Frühjahr 1979 lässt sich aus dem Zugangsausweis für die Veranstaltung ableiten.

Wie selbstverständlich wurde davon ausgegangen, dass man(n) mit einem Jackett mit Reverstasche der Veranstaltung beiwohnt. In diese sollte nämlich die Ausweiskarte mit deutlich sichtbarem Namen gesteckt werden, so dass ein gegenseitiges Kennenlernen erleichtert werden würde.

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Victor Perli übergibt Aktenbestände

Victor Perli, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages und seit vielen Jahren in Bund, Land Niedersachsen und der Braunschweiger Region politisch aktiv, hat seinen Bestand zum Thema Atomenergie dem Archiv Deustches Atomerbe übergeben. Unter anderem arbeitete er im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Asse2-Skandal im Landtag Niedersaschen mit und war Mitglied der Asse2-Begleitgruppe.

Fundstück April 2025

Signautr: S-7-55

Tschernobyl : Dokumentationsklangcollage

Anlässlich des 39. Jahrestages der Katastrophe im AKW Tschernobyl präsentieren wir als Fundstück des Monats eine Sendung der „Redaktion Restrisiko“ des Bermudafunk Freies Radio Rhein-Neckar. Diese hatte 2004 eine aufwändig gestaltete Dokumentation der Vorgänge vom 26. April 1986 bis 2004 gesendet.

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Fundstück März 2025

Signatur: S-13-14

Am 14. März 1975 verfügte das Freiburger Verwaltungsgericht einen Baustopp für das AKW in Wyhl. Einen Monat zuvor, am Tag des Baubeginns, fand die erste Bauplatzbesetzung in der Geschichte der deutschen Anti-AKW-Bewegung statt. Nach der Räumung des Bauplatzes durch die Polizei wurde der Bauplatz am 23. Februar 1975 erneut besetzt, die Volkshochschule Wyhler Wald wurde gegründet. Dieses Mal verließen die Besetzer:innen den Platz erst im November.

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Fundstück Februar 25

B-1-703

Am 15. Februar war es wieder soweit: unsere tatkräftigen ehrenamtlichen Unterstützer*innen kamen ins Archiv, um Bücher für die Magazin-Bibliothek zu erfassen. Das Sortiment war sehr breit, von Hochschulbüchern aus der DDR bis hin zum Kriminalroman. Ein besonderes Fundstück war das Werk „Kernenergie – Nutzen und Risiko“, das u.a. von dem Kernphysiker und Direktor des TÜVs Rheinland, Karl-Heinz Lindackers 1970 verfasst worden war.

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