Brokdorf-Demonstration 13.11.1976 Nach der kurzfristigen Besetzung des Bauplatzes am 30. Oktober 1976 kamen am 13. November erneut ca. 40.000 Menschen nach Brokdorf, um gegen den Bau des Atomkraftwerks zu demonstrieren. Es gelang ihnen allerdings nicht, den Platz erneut zu besetzen. Die Polizei verteidigte ihn mit Wasserwerfern und aus Hubschraubern abgeworfenen Tränengasgranaten.
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Fundstück April 2024
Am 15. April 2024 um 23.52 h stellte mit Isar 2/Ohu 2 eines der letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland seinen Betrieb ein. Damit war die Atomstromerzeugung in unserem Land beendet. Zwar gibt es bis heute Phantomdiskussionen über einen Wiederinbetriebnahme. Tatsache ist jedoch, dass die Stilllegungsgenehmigung bereits erteilt ist und in dem Meiler die Vorbereitungsarbeiten für […]
Fundstück März 2024
Ein besonderes Fundstück aus dem Jahr 1995 haben wir zum Jahrestag der Katastrophe von Fukushima: Einen Leserbrief des damaligen Pressesprechers des Deutschen Atomforums in der taz, in dem er japanische Atomkraftwerke als Zufluchtsort bei einem Erdbeben propagierte. Am 17. Januar 1995 ereignete sich im japanische Kobe das bis dato schwerste Erdbeben, infolgedessen Tausende von Menschen […]
Fundstück Februar 2024
Das kleine Brokdorf-Spiel Je-Ka-Mi Das Flugblatt wirbt für eine Aktionsidee aus der Zeit, als es noch öffentliche Münzfernsprecher gab. Mit massenhaften Anrufen sollten die Telefonleitungen der beiden Energieversorger und Erbauer des AKW Brokdorf, die Hamburgische-Electricitätswerke AG (HEW) und die Nordwestdeutsche Kraftwerks AG (NWK), lahmgelegt werden.
Fundstück Januar 2024
Radioaktives Material im Taxi Einen erstaunlichen Fund machten 2003 georgische Polizisten in einem Taxi. Bei einer Routinekontrolle entdeckten sie zwei grüne Metallbehälter mit Caesium und Strontium sowie Senfgas auf dem Weg Richtung türkischer Grenze. Das georgische Innenministerium vermutete, dass das Material an eine ausländische „Terror-Organisation“ verkauft werden sollte.
