Fundstück Juni 2024

Signatur: P-KA1-5-1-1

Ein geplatzter Druckbehälter: Nach der Reaktorkatastrophe im April 1986 in Tschernobyl stand die Atomlobby auch in Deutschland mächtig unter Druck. Mit einer groß angelegten Anzeigenserie in allen deutschen Tageszeitungen versuchte sie, ihr arg angekratztes Image aufzupolieren. So hat der Reaktorbauer KWU, eine 100%ige Tochterfirma von Siemens, die zu dieser Zeit alle neuen Atomkraftwerke in Deutschland errichtet hat, einen Atomreaktor mit einem Fußball verglichen („Ein populärer Druckbehälter“). 

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Fundstück Mai 2024

Foto: Brunhilde Krüger, Signatur: S-1-40-2.1

Brokdorf-Demonstration 13.11.1976

Nach der kurzfristigen Besetzung des Bauplatzes am  30. Oktober 1976 kamen am 13. November erneut ca. 40.000 Menschen nach Brokdorf, um gegen den Bau des Atomkraftwerks zu demonstrieren. Es gelang ihnen allerdings nicht, den Platz erneut zu besetzen. Die Polizei verteidigte ihn mit Wasserwerfern und aus Hubschraubern abgeworfenen Tränengasgranaten.

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Bestand der IPPNW abgeholt

Abholung des IPPNW-Bestandes

Das Archiv freut sich über einen neuen Bestand: Im Rahmen des Umzugs des Vereins „IPPNW Deutschland – Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.“ haben wir 25 Kartons mit Büchern, Broschüren, Aufsätzen und Studien, Plakaten, Fotos, Ausstellungsmaterialien und als Objekte zwei Strahlenmessgeräte überlassen bekommen.

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Fundstück April 2024

Signatur: S-8-11

Am 15. April 2024 um 23.52 h stellte mit Isar 2/Ohu 2 eines der letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland seinen Betrieb ein. Damit war die Atomstromerzeugung in unserem Land beendet. Zwar gibt es bis heute Phantomdiskussionen über einen Wiederinbetriebnahme. Tatsache ist jedoch, dass die Stilllegungsgenehmigung bereits erteilt ist und in dem Meiler die Vorbereitungsarbeiten für die Stilllegung in vollem Gange sind.

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